KHJ im Gespräch mit LR Rudi Anschober

5. Dezember 2014

Der OÖ Landesrat für Umwelt, Energie, Wasser und KonsumentInnenschutz sprach am Montag 1.12. in der Katholischen Hochschulgemeinde über seine politische Arbeit, seine Lebensprioritäten und seine Berührungspunkte mit dem Jahresthema der Katholischen Hochschuljugend „GENUG“.

„Ich habe Freude daran, Politiker zu sein. Es bedeutet für mich zuzuhören und auf einander zuzugehen, dann können neue Lösungen entstehen. Das ist nicht immer einfach, aber im Regelfall lohnend. Politik soll Mut machen, dass sich Betroffene engagieren,“ begann Landesrat Anschober sein Gespräch mit Martin Meindlhummer und Johannes Waslmeier, den beiden Vertretern der Katholischen Hochschuljugend (KHJ) Linz.

Das „Genug“ in der politischen Arbeit war dann auch einer der drei Schwerpunkte des Gesprächsabends. Anschober litt 2012 unter einem Burnout und zog sich einige Monate völlig aus der Politik zurück: „Ehrlich damit umzugehen war die Voraussetzung für mich, um gesund zu werden. Ich erlebte aber einen sehr solidarischen, wertvollen Umgang mit mir.“ Der Landespolitiker betonte, dass das Berufsbild des Politikers/der Politikerin aus den Fugen geraten sei und es nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in der Politik selbst ein Umdenken brauche. In Salzburg gibt es durch ein Regierungsübereinkommen schon ein politikfreies Wochenende im Monat, wo keine Politiker zu Veranstaltungen kommen. „Im Nachhinein bin ich froh, weil ich lernen musste, dass man wie im Leben auch in der Politik nichts erzwingen kann, sondern manchmal auch auf den richtigen Zeitpunkt warten muss.“

Anschobers Buch „Besser essen“ und seine Initiativen für ein „Grundprinzip Ernährung“ im Unterricht in Schulen und in Kindergärten führten zum zweiten Schwerpunkt des Abends. „Was ich kaufe und esse, ist eine hochpolitische Entscheidung für Tier, Mensch und Umwelt,“ legte der Kochbuchautor dar. Neben dem Ernährungsbewusstsein und der ökonomischen Bedeutung der Ernährung wurde auch der soziale Aspekt von Lebensmittelpreisen diskutiert: „Wir entwickeln uns ernährungstechnisch auf eine Zwei-Klassen-Gesellschaft hin. Aber mit Dumping-Lebensmittelpreisen aus billigster Produktion kann man keine Sozialpolitik ersetzen. Das System stimmt nicht: der Mensch hat ein Recht auf ein menschenwürdiges Einkommen.“

Voll Spannung wurden dann vor allem Anschobers Erklärungen zur Oberösterreichischen Energiewende 2030 aufgenommen. „Man kann nicht einen Hebel umlegen, es sind Hunderte kleine Maßnahmen, die dazu beitragen,“ erklärte der Landsrat für Energie. 2030 soll Oberösterreich in den Bereichen Wärme- und Stromerzeugung völlig auf erneuerbare Energieträger umgestiegen sein. Diese politische Entscheidung sei zu Beginn auf große Widerstände einzelner Stakeholder gestoßen. Nach zwei Jahren Diskussion wurde von den InteressensvertreterInnen ein Katalog von 148 Maßnahmen entwickelt. Die drei größten Erfolgsgeheimnisse seien allerdings die Arbeit vor Ort, die Beteiligung der Bevölkerung (es gibt mittlerweile ca. 7000-8000 aktiv beteiligte BürgerInnen) und die Zusammenarbeit mit den Unternehmen, um einen starken, internationalen Wirtschaftszweig zu entwickeln. Sehr offen und ehrlich berichtete Anschober auch über den Status quo der alle drei Jahre stattfindenden Evaluierung des Energiewende-Prozesses. Auf Kurs ist man beim Ausbau erneuerbarer Energie, Wärme und Strom. Nachbesserungen und Korrekturen braucht es zum Beispiel im Bereich der thermischen Sanierungen und in der Abwärmenutzung.

Gegen Ende des Gesprächsabend brachte Landesrat Anschober ein Statement zur Verwaltungsreform: „Wir müssen uns vor allem fragen, wo man Doppelstrukturen abschaffen kann. Die Länder und der Bund müssen sich da zusammensetzen und weiterkommen.“ Was die Vereinfachung in bürokratischen Abläufen angeht, zeigt Oberösterreich mit der aktuellen Bescheidkonsolidierung mit der VÖEST , wie man einen historisch gewachsenen Bescheid-Dschungel lichten kann.

Als KHJ-Vorsitzender Martin Meindlhumer den Abend schloss, sah man manchen der ca. 40 BesucherInnen an, dass sie gerne noch weiterdiskutiert hätten. Aber entsprechend dem KHJ-Jahresthema GENUG wollte er es nach zwei Stunden des intensiven Gesprächs auch einmal gut sein lassen.

 

 

 

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KHJ-Kaffee, 06.11.2014

26. November 2014

… mit der Aktion “Weihnachten im Schuhkarton”. Wir befüllten 3 Schuhschachteln – Vielen Dank für eure Mithilfe!

 

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Gesprächsabend: Das rechte Maß in Islam und Christentum

26. November 2014

Muslimische und christliche Studierende im Gespräch

Eine Veranstaltung der Kath. Hochschuljugend (KHJ) gemeinsam mit der Österreichischen Schüler_innen und Student_innen Union (ÖSSU) vom European Independent Students and Academics (EUISA) Network

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Whatever Works: European Integration from East to West

26. November 2014

Vortrag von Bernhard Maurer

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Film & Diskussion: Let’s make MONEY, am Mi., 22.10.14

26. November 2014

„Let’s make MONEY“, ein Film von Erwin Wagenhofer (Ö 2008), folgt dem Weg unseres Geldes, dorthin wo spanische Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter unser Geld vermehren und selbst bettelarm bleiben.
Der Film zeigt uns die gefeierten Fondsmanager, die das Geld ihrer Kunden jeden Tag aufs Neue anlegen. Zu sehen sind Unternehmer, die zum Wohle ihrer Aktionäre ein fremdes Land abgrasen, solange die Löhne und Steuern niedrig und die Umwelt egal ist. Wir erleben die allgegenwärtige Gier und die damit verbundene Zerstörung, die mit unserem Geld angerichtet wird …“

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Mitgliederversammlung, am 20.10.14

26. November 2014

Die KHJ-Linz traf sich am 20.10.2014 zur ersten Mitgliederversammlung im Wintersemester 2014/15.
Die Versammlung startete mit einem kurzen Gebet. Danach wurden unter der Leitung der Vorsitzenden Martin Meindlhumer und Markus Schaberger wichtige Tagesordnungspunkte diskutiert. Und auch für einen gemütlichen Ausklang mit ein paar Getränken war im Anschluss noch Zeit.
Danke, an alle fürs kommen und mitdiskutieren.


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Whatever Works: Ökonomie der Ungleichheit, am Do. 16.10.14

26. November 2014

Was ist wirtschaftliche Ungleichheit? Warum haben manche Menschen so viel mehr als andere? Warum beeinträchtigt übermäßige Ungleichheit Wachstum und Gesundheit? Und warum ist es besser, reich zu heiraten als zu arbeiten.

Antworten auf diese Fragen lieferte Franz Mohr im Rahmen der Interdisziplinären Gesprächsreihe WHATEVER WORKS unter dem Titel „Ökonomie der Ungleichheit“.

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KHJ-Nachtgottesdienst, am So. 12.10.14

26. November 2014

Der erste Nachtgottesdienst des Wintersemesters war voller Highlights:
Musikalische Gestaltung: Christina Weitzhofer, Elisabeth Göbl, Elisabeth Forstner, Sophie Winklmayr und Daniel Reischl
Gedanken zum Evangelium: Peter Ebetshuber, Martin Meindlhumer und Robert Kettl
Neuaufnahme in die KHJ Linz: Peter Ebetshuber und Johanna Graßl
Präsentation des Jahresberichts „JONAS 2014“ durch Johannes Waslmeier

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Whatever Works: Genug haben Genug sein, am Do. 09.10.14

26. November 2014

Im Rahmen der Interdisziplinären Gesprächsreihe WHATEVER WORKS, präsentierten Markus Schaberger, Matthias Forstner, Martin Meindlhumer und Robert Kettl am 09.10.14 ihre Überlegungen unter dem Titel „GENUG haben, GENUG sein“.
Die Input-Referate und die Diskussion danach, führten zu einem gelungenen Start in das diesjährige Jahresthema „Genug“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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KHJ- Kaffee, Mo. 06.10.14

26. November 2014

Danke an alle, die am Montag beim ersten KHJ-Kaffee des Semesters dabei waren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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